juste Burundi

Der Verein juste Burundi leistet in erster Linie “Hilfe zur Selbsthilfe” für Kriegs- und Aids-Waisenkinder in Burundi. Unterstützt werden primär die drei Kezakimana Kinderheime in Gitega, Makebuko und Mukenke. Gegründet wurden diese 1999 - Mitten im Bürgerkrieg - von Erzbischof Simon Ntamwana und Schwester Godelive Miburo. Bis heute haben über 8000 Kinder mit ihrer Hilfe ein Zuhause erhalten. Ein Grossteil der Waisenkinder konnte in einheimische Familien integriert werden. Diese Familien werden durch Kezakimana finanziell unterstützt, so dass Ernährung, medizinische Grundversorgung und Schuldbildung gewährleistet werden können. Kinder, die nicht platziert werden können, wachsen in den drei Waisenheimen auf, wo sie von Schwester Godelive und ihren Ordensschwestern liebevoll umsorgt werden. Auch diesen Kindern soll der Schuldbesuch und die medizinische Grundversorgung ermöglicht werden.

Situationsbezogen kann der Verein juste Burundi auch andere Werke unterstützen, die sich Menschen in Not annehmen. Der Verein hat ausschliesslich gemeinnützige Zielsetzungen, verfolgt keine kommerziellen Zwecke und erstrebt keinen Gewinn. Er arbeitet politisch und religiös neutral.

Ihre Unterstützungsbeiträge werden ausschliesslich auf der Basis von konkret formulierten und vom Vorstand des Vereins juste Burundi überprüften Bedürfnissen der GesuchstellerInnen ausgerichtet, wodurch eine missbräuchliche Verwendung ausgeschlossen wird. Der Verein verfügt über eine Revisionsstelle und ist im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen.

Der Vorstand

Der Vorstand setzt sich derzeit zusammen aus:

Laura Just, Präsidentin
Siegfried Baumgartner, Vizepräsident
Bernhard Lötscher, Vorstandsmitglied und Jurist
Paulo Gnehm, Revisor

Gründungsfoto

Warum Burundi unsere Hilfe braucht

Burundi ist einer der kleinsten Staaten Afrikas. Er liegt in der Region der grossen ostafrikanischen Seen und hat seit seiner Unabhängigkeit zahlreiche äusserst gewalttätige Konflikte erlebt. Burundi kämpft mit vielfältigen und grossen Problemen. Als Folge seiner geografischen Lage im Herzen Afrikas, weitgehend fehlender Bodenschätze und mangelhaft entwickelter Infrastruktur wird Burundi jedoch von der internationalen Gemeinschaft weitgehend allein gelassen bzw. von Investoren kaum berücksichtigt. Auch Touristen interessieren sich bisher kaum für die Schönheiten dieses Landes.


HUNGER UND ARMUT

Der Welthungerindex 2014 führt Burundi auf dem letzten Platz von 76 Ländern. Zwei Drittel der Bevölkerung gelten als mangel- oder unterernährt. Fast 30 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren sind untergewichtig. Die Übernutzung der Böden, die hohe Bevölkerungsdichte und der damit verbundene Landmangel – ungefähr 90% der Bevölkerung ernähren sich direkt aus der Landwirtschaft – sind die Gründe für die Nahrungsmittelknappheit. Holz und Holzkohle sind nach wie vor die wichtigsten Brennstoffe. Burundis Waldfläche weist daher weltweit den größten prozentualen Rückgang auf: zwischen 1990 und 2000 nahm die Waldfläche um fast 10% ab. Im Gegenzug wächst die Bevölkerung trotz hoher Kindersterblichkeit rasant – auch heute noch um jährlich über 3% – und beträgt zurzeit etwa 11.5 Millionen Menschen. Eine Familienplanung existiert kaum.

AIDS

Rund 6 % der Bevölkerung sind an AIDS erkrankt und etwa 27‘000 Kinder unter 15 Jahren sind mit dem HI-Virus infiziert. Weitere 200‘000 haben durch diese Krankheit ihre Eltern verloren.

BILDUNG

Nur knapp 70% der burundischen Kinder haben Zugang zu Schulbildung. Als Folge der Armut können viele Eltern das Geld für den Schulbesuch und die Schuluniform nicht aufbringen. Oft unterstützen die Kinder ihre Eltern bei der Feldarbeit oder verdingen sich als Taglöhner, damit sich die Familie ernähren kann.

AKTUELLE UNRUHEN

Wegen der politisch instabilen Verhältnisse hat sich die Sicherheitslage in Burundi seit Sommer 2015 drastisch verschlechtert. Es besteht die Gefahr eines erneuten Bürgerkrieges. Ungefähr 250‘000 Burunder flohen bereits in die benachbarten Länder, vor allem nach Tansania und Ruanda.

 

Für Waisenkinder in Burundi!

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